In Deutschland leben etwa 1,7 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. In Berlin gibt es zurzeit etwa 61.000 Demenzkranke (davon etwa 40.000 in der Altersgruppe 80 Jahre und älter). Das heißt, in Berlin leben derzeit etwa 40.000 Menschen, die von der Alzheimer-Krankheit betroffen sind. (Berechnungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Informationsblatt 1, 2018)

„Hab´ ich auch schon Alzheimer?“ Diesen Satz sagen ältere, aber auch jüngere Menschen schon mal, wenn sie etwas vergessen haben oder unkonzentriert sind. Fast jedem fallen Situationen ein, in denen man etwas vergessen hat, zum Beispiel, wo das Auto geparkt wurde oder welches Datum heute ist.

Jeder Mensch hat schon einmal etwas vergessen, kann sich bestimmte Dinge einfach nicht merken oder ist in Stresssituationen unkonzentriert. So etwas ist normal.

Wenn es auch nach längeren Überlegungen nicht möglich ist, sich zu erinnern und  Schwierigkeiten bei der Konzentration oder Probleme bei der Aufmerksamkeit nicht weniger, sondern mehr werden, dann ist es sinnvoll, sich an den Hausarzt zu wenden, da dieser meist der erste Ansprechpartner ist.

Wenn Störungen des Gedächtnisses, der Orientierung und der Merkfähigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten über einen längeren Zeitraum bestehen, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Dies abzuklären ist Aufgabe eines Facharztes.