Die Diagnose wird anhand von Beobachtungen des Krankheitsverlaufes, Beschreibung der Symptome und durch Befunde von bildgebenden Verfahren wie CT und MRT gestellt.

Eine sichere und eindeutige Diagnose ist nicht möglich, da es keine speziellen Untersuchungsmethoden für die Erkrankung gibt. Eine Diagnose wird erst nach Ausschluss anderer Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik gestellt. Vor allen Dingen bei jüngeren Personen besteht das Risiko, dass fälschlicherweise andere psychische Erkrankungen diagnostiziert werden: Manie, Depression, Schizophrenie und Bipolare Störungen.

FTD ist nicht heilbar und nur begrenzt durch Medikamente zu beeinflussen. Es gibt keine zugelassenen Antidementiva für die Krankheit. Zur medikamentösen Therapie werden Antidepressiva und atypische Neuroleptika empfohlen.

Der erste Ansprechpartner für die Diagnostik ist der Hausarzt. Dieser sollte beim Verdacht auf FTD an eine Gedächtnisambulanz verweisen.