Auf Grund des veränderten Verhaltens und des Verlusts der sozialen Kontrolle kann der Umgang mit den erkrankten Personen herausfordernd sein.

Schwierigkeiten können sowohl für die Angehörigen als auch für professionelle Pflegekräfte darin bestehen, dass das unsoziale Verhalten und die emotionale Gleichgültigkeit als böswilliges Verhalten angesehen werden.

Bei der FTD ist es wichtig zu wissen, dass die Erkrankten ihr auffälliges Verhalten nicht steuern oder gar abstellen können, sondern dies ein Teil der Krankheit ist. Deshalb ist es gut, bei Streit und Aggressionen ruhig und überlegt zu handeln. Menschen, die an der FTD erkrankt sind, können weder für sich noch für andere Personen Verantwortung übernehmen.

Wegen ihres gestörten Sozialverhaltens können sie oft nicht in Gruppen integriert werden, sondern sie brauchen eine individuelle Betreuung. Sinnvolle Beschäftigungen können Spaziergänge sein oder die Erledigung von kleinen Aufgaben wie Botengänge oder das  Sortieren von Dingen.

Im späteren Verlauf der Krankheit braucht die erkrankte Person zunehmend Begleitung und Pflege, da der geistige Abbau voranschreitet.

Durch die Verhaltensänderungen und die stetige Abnahme der kognitiven Fähigkeiten kann die Pflege und Betreuung für Angehörige sehr schwer und belastend sein.

Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige, die speziell für das Krankheitsbild der FTD  angeboten werden, können eine Entlastung bieten.

 

Nähere Informationen zu FTD Selbsthilfegruppen finden Sie unter Angehörigengruppe Frontotemporale Demenz.