Durch die Halluzinationen haben die Erkrankten häufig Angst und leiden unter Unruhe. Die Parkinsonsymptome, die ein erhöhtes Sturzrisiko nach sich ziehen, verstärken noch einmal die Angst. Parallel dazu können depressive Verstimmungen auftreten, weil der betroffenen Person durchaus der Verlust ihrer Fähigkeiten bewusst ist. Neben der Angst, der Unruhe und den depressiven Verstimmungen muss der pflegende Angehörige auch die rasch wechselnden Gemütszustände aushalten.

Diese typischen Symptome der Krankheit können für den pflegenden Angehörigen eine hohe Belastung darstellen, denn die stetige Beaufsichtigung und Betreuung des Erkrankten kann sehr zeitintensiv sein. Durch die Halluzinationen und die stark schwankenden geistigen Fähigkeiten und Stimmungen kann es für den pflegenden Angehörigen schwierig sein, kritische Situationen einzuschätzen und geduldig und objektiv zu reagieren.

Wichtig in den Situationen ist, dass die Angehörigen die Verhaltensweisen des Betroffenen als Symptome der Krankheit verstehen. Deshalb ist es gut, bei Streit und Aggressionen ruhig und überlegt zu handeln.