Eine große Zahl älterer Menschen leidet an einer Demenzerkrankung. Berechnungen zufolge sind allein in Berlin über 50.000 Menschen an einer Demenz erkrankt.


Etwa zwei Drittel der Demenzkranken werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt und gepflegt. Neben den Erkrankten ist somit eine beträchtliche Zahl von Angehörigen von der Krankheit mitbetroffen.


Die Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V. fördert und unterstützt ärztliche, pflegerische, psychologische und soziale Hilfen im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich. Es ist unser besonderes Anliegen, dass es den Erkrankten ermöglicht wird, in ihrer gewohnten Wohnumgebung zu bleiben. Dies ist wesentlich davon abhängig, dass pflegende Angehörige unterstützt werden und ihr Selbsthilfepotenzial gestärkt wird.

Ein weiteres Ziel ist die Förderung gerontopsychiatrischer Profile von Heim- und Krankenhauseinrichtungen, die für Demenzkranke besonders geeignet sind.

Darüber hinaus bemüht sich der Verein um die Aufklärung in der Öffentlichkeit über demenzielle Erkrankungen sowie um die Unterstützung wissenschaftlicher Forschung.


Aus diesen Anliegen heraus leiten sich sozial- und gesellschaftspolitische Forderungen ab. Diese richten sich in erster Linie an die verantwortlichen Berliner Akteure in der Politik und den Einrichtungen.