Deutschlandweit und gerade auch in Berlin werden zahlreiche Studien durchgeführt, um das Wissen über Demenzerkrankungen zu erweitern und zu neuen Erkenntnissen über deren Ursachen, Auswirkungen auf die pflegenden Angehörigen und möglichen Behandlungen bzw. Hilfen zu gelangen.

Wir möchten Sie auf folgende Forschungsstudie aufmerksam machen:

 

Umfrage läuft noch: "Lebensqualität und Versorgungssituation von pflegenden Angehörigen Demenzkranker" - SHILD-Forschungsprojekt in Kooperation mit der Alzheimer-Gesellschaft Berlin e.V.

Die Umfrage bei pflegenden Angehörigen läuft noch das ganze Jahr 2016! Wir hoffen, dass sich möglichst viele Betroffene an der SHILD-Studie beteiligen und versprechen uns von den Ergebnissen weitere Informationen über die Situation, Wünsche und Bedarfe von betreuenden und pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz und ihrer Familien!

 

Nähere Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.uke.de/extern/shild/

und im hier hinterlegten Informationsschreiben.

 

Projekt Tele.TAnDem

Das Projekt Tele.TAnDem.Online bietet psychologische Unterstützung für pflegende Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung.


Die häusliche Betreuungssituation ist für Angehörige häufig sehr belastend. Immer wieder taucht die Frage auf: Was hilft wirklich? Wie kann die Situation (nachhaltig) verbessert werden?


In dieser Studie soll untersucht werden, ob eine regelmäßige psychologische Unterstützung (am Telefon oder per Internet) hilfreich ist. Das Projekt wird angeboten von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unterstützt. Bereits das Vorgängerprojekt Tele.TAnDem.Transfer wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. und der Alzheimer Gesellschaft München e.V. durchgeführt und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.


Zurzeit werden sowohl pflegende Angehörige für ein telefonisches Unterstützungsangebot gesucht als auch TeilnehmerInnen für das neue Projekt "Tele.TAnDem.Online", welches psychologische Unterstützung als Online-Intervention anbietet. Hierbei erfolgen regelmäßige schriftliche Kontakte mit einer Psychologin über ein speziell gesichertes Internetportal. Für die Teilnehmer sind die Angebote kostenlos.


Für weitere Informationen und bei Interesse an der Teilnahme wenden Sie sich bitte an:


Christina Reiter und Lisette Weise (Psychologen, M. Sc.)
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Abteilung Klinisch-Psychologische Intervention
Tel: 036 41 / 94 59 48 (Mo 14 - 15 Uhr) oder
Tel: 036 41 / 94 51 74 (Mi 15 - 16 Uhr & Do 10 - 11 Uhr)
oder per E-Mail: teletandem(at)uni-jena.de oder teletandem.online(at)uni-jena.de

www.teletandem.uni-jena.de

 

Einstellungen gegenüber Menschen mit Demenz

Im Rahmen ihrer Doktorarbeit setzt sich Lena Kristin Kunz vom Fachbereich Psychologie der Universität Groningen mit der Frage auseinander, warum es manchen Pflegenden und Angehörigen besser gelingt, sich ein hohes Maß an Wohlbefinden zu erhalten, als anderen und welchen Einfluss die jeweils eigenen Vorstellungen zur Demenz dabei spielen.

 

Wer teilnehmen will, klickt sich direkt auf der Homepage https://ugroningenbss.<wbr></wbr>qualtrics.com/SE/?SID=SV_<wbr></wbr>3xVav2Ir0uDA6d7 ein.