Mit der Nationalen Demenzstrategie

werden nun koordinierte Maßnahmen auf den Weg gebracht: für eine verbesserte Teilhabe und medizinische sowie pflegerische Versorgung von Menschen mit Demenz, für eine stärkere Unterstützung der Angehörigen sowie die Förderung der Forschung.

Unter Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministeriums für Gesundheit haben weitere Ministerien, die Bundesländer und Kommunen, Selbsthilfeorganisationen Betroffener, Organisationen der Zivilgesellschaft zusammen mit Vertretern der Wissenschaft und medizinischen und pflegerischen Leistungserbringern sowie den Sozialversicherungsträgern an der Startegie gearbeitet und sich verpflichtet, die 162 Einzelmaßnahmen durchzuführen. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) als Vertreterin von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen war in der Steuerungsgruppe als Co-Vorsitzende aktiv.

Die 162 Einzelmaßnahmen sind Teil von 4 Handlungsfeldern:

1: Strukturen zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz an ihrem Lebensort aus- und aufbauen

2: Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützen

3: Medizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit Demenz weiterentwickeln

4: Exzellente Grundlagen- und Anwendungsforschung zu Demenz fördern

Hier gelangen Sie direkt zur Internetseite der Nationalen Demenzstrategie.

Wenn Sie mehr erfahren möchten über die Nationale Demenzstartegie, dann können Sie sich hier ein ausführliches Interview anschauen - Detlef Rüsing vom Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA) der Hochschule Osnabrück im Videointerview mit Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. 

(Hinweis: Durch den Aufruf des Videos werden Sie über einen externen Link auf Youtube weitergeleitet. Auf Art und Umfang der von diesem Anbieter übertragenen bzw. gespeicherten Daten hat die Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. keinen Einfluss.)