Mit der Ausbreitung des Corona-Virus hat sich unser alltägliches Leben sehr verändert. Das wird wohl auch in den kommenden Wochen und Monaten so bleiben und es gilt, diejenigen, die besonders gefährdet sind, so gut wie möglich zu schützen.

Für Menschen mit Demenz, für ihre Angehörigen und für Pflegende sind diese Veränderungen oft beunruhigend. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat deshalb die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus kurz und knapp zusammengestellt.

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Senatskanzlei: aktuelle Informationen und landesweite Verordnungen

Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2: Voraussetzungen, Termine und Ablauf 

Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: Handlungsempfehlungen für Berliner Pflegedienstleister, für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige

biva Pflegeschutzbund e.V.: Informationen zu Besuchseinschränkungen in Pflegeeinrichtungen (in Berlin und bundesweit)

bürgeraktiv- das Engagementportal: hier vernetzt sich die Berliner Nachbarschaft, zum Beispiel für Einkäufe und andere Erledigungen insbesondere für gefährdete Personengruppen

Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.: bundesweite Hilfe durch telefonische Beratung an 5 Tagen in der Woche 

Außerdem beantwortet unser Dachverband häufige Fragen zum Coronavirus im Zusammenhang mit Demenz, postet auf facebook aktuelle Informationen - auch über die Landesgrenzen hinaus und fördert in seinen offenen Foren den gegenseitigen Austausch.

Pflege in Not: Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikten in der Pflege älterer Menschen

Telefonseelsorge Berlin e.V.: Sorgetelefon, rund um die Uhr erreichbar

Corona-Seelsorgetelefon: ein gemeinsam mit der Kirchlichen Telefonseelsorge und der Krankenhausseelsorge eingerichtetes Seelsorgetelefon der Notfallseelsorge/ Krisenintervention Berlin, professionelle SeelsorgerInnen sind erreichbar von 08-18:00 Uhr

Silbernetz: bundesweites Silbertelefon, täglich von 08-22:00 Uhr erreichbar

Berliner Krisendienst: Beratung und Interventionen in psychischen Ausnahmesituationen 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: mehrsprachige Informationen zum Thema Corona, unter anderem auch Reisebestimmungen (zum Beispiel in englisch, türkisch, spanisch, farsi, rumänisch, vietnamesisch und vielen weiteren Sprachen)

Älter werden in Balance: ein Programm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, hier finden Sie kurze Videosequenzen mit einfach umsetzbaren Übungen

Bewegung bei Demenz: Ideen für ein Training daheim in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen

medhochzwei Verlag: Beschäftigungsideen für Menschen mit Demenz

Am 27. Dezember 2020 war in Deutschland der Impfstart. Weil der Impfstoff derzeit noch nicht in ausreichender Menge zu Verfügung steht, ist eine Priorisierung in der Impfreihenfolge vorgenommen worden. Die Reihenfolge - wer also jetzt oder erst später ein Impfangebot erhält - ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt worden und am 8. März 2021 in Kraft treten. Informationen dazu stellt das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetseite zur Verfügung.

Der Reihenfolge entsprechend werden zunächst Menschen, die in Pflegeheimen leben und hochbetagte Menschen im Alter über 80 Jahren berücksichtigt und erhalten eine Impfeinladung. Die Einladung zur Impfung ist ein Angebot, eine Pflicht zur Impfung besteht nicht.

Menschen mit einer Demenz, die unter 80 sind, gehören zu der Bevölkerungsgruppe, die als nächstes eine Impfeinladung erhalten soll.

Die Vorgehensweise bei den Impfungen kann zwischen den Bundesländern variieren, wenn Sie weitergehende Informationen zu den Regelungen in Berlin, zur Priorisierung und Impfreihenfolge suchen, dann finden Sie diese hier

Impfungen im Kontext Pflege: 

Seit dem 03. Mai 2021 ist die Vergabe von Impfcodes mit Inkrafttreten § 4 der Corona-Impfverordnung ausgelaufen.

Alle wichtigen Informationen für Menschen mit Pflegebedarf, für pflegende Angehörige und beruflich Pflegende zum Thema Impfen sind hier zu finden.