Der Vorstand der Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. arbeitet ehrenamtlich. 

Hier engagieren sich Angehörige von Menschen mit einer Demenz gemeinsam mit Fachleuten.

1. Vorsitzender

Edward Müller

Ich bin als pflegender Angehöriger zur Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. gekommen, als ich auf der Suche nach Hilfe und Unterstützung war. Seit dem Jahr 2010 bin ich Vereinsmitglied und engagiere mich seit 2011 ehrenamtlich im Vorstand.

Ich finde es wichtig, dass ein pflegender Angehöriger im Vorstand die Belange der Erkrankten und ihrer Angehörigen vertritt. Darum engagiere ich mich hier.

Beruflich bin ich Sachbearbeiter in einem Zentrum für berufliche Rehabilitation.

 

1. stellvertretende Vorsitzende 

Frau Ulrike Jaeger

Ich bin seit 2004 im Vorstand, seit 2011 1. stellvertretende Vorsitzende. Beruflich bin ich seit vielen Jahren intensiv mit der Thematik Demenz befasst. Ich bin in einem ambulanten Pflegedienst als Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin tätig. Dort berate ich Pflegekund*innen, Angehörige und Mitarbeitende. Seit 1999 begleite ich Wohngemeinschaften für Demenzkranke. Ich engagiere mich im Vorstand für deren Weiterentwicklung und die Umsetzung von Qualitätskriterien.

Auch privat habe ich die Auswirkungen einer Demenz in meiner Familie erlebt und jetzt gerade vermehrt in meinem Freundes- und Bekanntenkreis.

Ich halte die Arbeit der Alzheimer Gesellschaften für absolut wichtig zur Aufklärung, Interessenvertretung und Förderung medizinischer und anderer Hilfen. An der Arbeit im Vorstand gefällt mir besonders das Zusammenwirken und der Austausch zwischen beruflich Tätigen und Angehörigen.

2. stellvertretende Vorsitzende

Angelika Fuls

Mein Mann erhielt im Jahr 2002 die Diagnose Demenz vom Alzheimer Typ, seitdem bin ich Mitglied bei der Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. Im Jahr 2005 wurde die Diagnose in Frontotemporale Demenz korrigiert.

Seit 2006 engagiere ich mich im Vorstand, von 2008 bis 2011 als 1. stellvertretende Vorsitzende, anschließend bis 2017 als 1. Vorsitzende und seit 2017 als 2. stellvertretende Vorsitzende.

Mein Mann und ich hatten in Berlin ein Architekturbüro. Unsere drei Kinder sind erwachsen. Mein Mann ist 2011 verstorben.

Ich wollte Genaues über die Krankheit erfahren. Ich brauchte Hilfe und wollte die erfahrene, gerne anderen Angehörigen weitergeben.

Kassenwartin

Regina Bleis

Zur Alzheimer Gesellschaft Berlin gelangte ich als Rat suchende Angehörige. Durch die Beratung und die Angehörigentreffen, die ich einige Jahre besuchte, erhielt ich sehr viele Informationen und mentale Hilfe für das Leben als pflegende Angehörige und im Umgang mit meiner erkrankten Partnerin. Da ich noch berufstätig war, nahm ich auch gern das Angebot der Betreuungsbörse in Anspruch. So war ich einige Jahre als Hilfe suchendes Mitglied mit dem Verein verbunden. 

Inzwischen verfüge ich wieder über mehr Zeit und möchte diese gern ein wenig durch ehrenamtliches Engagement füllen. So freue ich mich, die wichtige Arbeit der Alzheimer Gesellschaft Berlin seit 2018 als Beisitzerin im Vorstand und seit 2019 als Kassenwartin unterstützen zu können.

Beisitzerin

Karin Tzschätzsch

Ich bin seit dem Jahr 2000 ehrenamtlich hier im Vorstand tätig.

Warum? Ich möchte die Alzheimer Gesellschaft Berlin darin unterstützen, ihre Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Als Psychologin in der Gerontopsychiatrie habe ich vor allem die Be- und Überlastung vieler Angehöriger von Menschen mit Demenz kennengelernt. Damals gab es zudem noch sehr viel Unwissen über die Krankheit und den Umgang mit den Erkrankten - bei Angehörigen wie bei vielen Professionellen. Meine Erfahrungen und mein Wissen konnte ich für die Alzheimer Gesellschaft Berlin in zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen weitergeben.

Beisitzerin

Gabriele Leisering

Bis 2017 habe ich meine an Demenz erkrankte Mutter zuerst zu Hause und dann in einer entsprechenden Wohngemeinschaft gepflegt. Dabei habe ich sehr viel Unterstützung von der Alzheimer Gesellschaft Berlin in Form von Einzelberatung und im Rahmen der Angehörigen Gruppe erhalten. Gern engagierte ich mich nun weiter für dieses wichtige Thema - mit dem Schwerpunkt Wohngemeinschaften für an Demenz erkrankte Menschen. Seit 2017 bin ich ehrenamtlich als Vorstandsmitglied tätig.

 

 

Beisitzer

Hartmann Cablitz

Ich war rund um die Uhr pflegender und betreuender Angehöriger meiner an Morbus Alzheimer erkrankten Mutter. Alzheimer? Was ist das? Ich hatte keine Ahnung. Die Hausärztin gab mit den Tipp, Kontakt zur Alzheimer Gesellschaft Berlin aufzunehmen. So ging ich zu den Treffen der Selbsthilfegruppe. Aufklärung, Information und psychosoziale Begleitung dort haben mir sehr geholfen. Nachdem meine Mutter in 2000 verstarb begann ich, im Vorstand mitzuarbeiten. Denn ich habe erfahren dürfen wie wichtig die Unterstützung hier war. So helfe ich seit dieser Zeit (und einige Jahre auch zusätzlich bei der Alzheimer Gesellschaft Brandenburg) bei den verschiedensten Angeboten (oder im Büro) der Alzheimer Gesellschaft ehrenamtlich mit.